Die "Opoka"-Stiftung wurde am 5 Juni 1998 durch die polnische
Bischofskonferenz ins Leben gerufen. Die Aufgabe der Stiftung besteht darin, der
katholischen Kirche in Polen im Bereich der Erstellung eines Informationsaustauschsystems
wie auch der Gestaltung der offiziellen WWW-Seiten zu Dienste zu sein.
- Die Entstehungsgeschichte
- Eröffnung des Internetservices www.opoka.org.pl
- Die aktuelle Situation der "Opoka"-Stiftung
- Kostenlose Dienste, die von der Stiftung den Kreisen der katholischen Kirche geleistet werden
- "Opoka" - unser Manschaft
I.Die Entstehungsgeschichte
Das Thema des Computergebrauchs im täglichen Leben ergab sich innerhalb der katholischen Kirche erstmals, als die katholische Nachrichtenagentur KAI anfing Seminare über die Nutzung von Computertechniken zu organisieren. Nach einer gewissen Zeit wurde diese organisatorische Leistung durch die Kurie in Gliwice übernommen, die zwei, ganz Polen betreffende Seminare, "Das Internet im Dienste der Kirche" zustande brachte. Während des zweiten Treffens im November 1998 bildete sich eine Initiative, die das Projekt einer Internetnutzung durch die katholische Kirche in Polen entwarf. Die Grundlagen des Projektes wurden auf dem Forum der polnischen Bischofskonferenz im März 1998 dargestellt, und im Juni desselben Jahres, laut Entscheidung der Bischöfe, wurde die "Opoka"-Stiftung gegründet.
Kalendarium der "Opoka"-Stiftung.
1992-1996
Die katholische Nachrichtenagentur KAI veranstaltet Seminare mit der Thematik der Nutzung von Computertechnik im Leben der katholischen Kirche
Frühling, Herbst 1997
In Gliwice werden zwei, dem Thema "Internet im Dienste der Kirche" gewidmete, Seminare veranstaltet. Eine Initiative wird ins Leben gerufen.
Dezember 1997
Das erste Treffen der Initiative mit Bischof Tadeusz Pieronek, dem damaligen Generalsekretär der Bischofskonferenz, findet statt. Es folgt eine grundsätzliche Zustimmung zu dem Projekt. Die Initiative setzt ihre Arbeit fort.
März 1998
Das Projekt (bekannt als "Opoka") wird auf dem Forum der Plenarsitzung der polnischen Bischofskonferenz präsentiert. Die Bischöfe geben ihre grundsätzliche Zustimmung zu den Grundlagen des Projektes.
Juni-Juli 1998
Die "Opoka"-Stiftung wird durch die 295. polnische Bischofskonferenz ins Leben gerufen.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden ernannt.
7-14 Juli 1998
Die Delegation der "Opoka"-Stiftung besucht den Vatikan, trifft sich mit Johannes Paul II, führt Gespräche im Staatssekretariat des Apostolischen Stuhls, bei Radio Vatikan, beim L'Osservatore Romano, mit dem Hauptkomitee des Jubiläumsjahres 2000, im Internetzentrum des Vatikans.
Juli 1998
Der erste Internet Server, genannt Petrus (Peter) nimmt seine Arbeit auf.
Juli 1998-März 1999
Die Inbetriebsetzung eines Internetservices der polnischen katholischen Kirche wird vorbereitet.
März 1999
Das "Opoka"-Internetservice - die offiziellen WWW-Seiten der katholischen Kirche in Polen - wird eröffnet. Am gleichen Tag findet, in der Porczynski Galerie in Warschau, die feierliche Premiere des "Opoka"-Services und eine Pressekonferenz statt.
II. Eröffnung des Internetservices www.opoka.org.pl
Pressekonferenz
Am 9. März 1999 fand eine Pressekonferenz statt, die der Premiere der offiziellen Seiten
der katholischen Kirche in Polen, die von der, unter anderem, mit dieser Zielsetzung
gegründeten "Opoka"-Stiftung, entworfen werden, gewidmet war. Im Gebäude der
polnischen Bischofskonferenz, wo die Pressekonferenz stattfand, waren mind. 70
Journalisten anwesend. Als Konsequenz dessen wurde die Nachricht von der Premiere der
Internetseiten in allen wichtigen Medien in Polen verbreitet.
Feierliche Eröffnung
Ebenso am 9 März 1999 fand, in der nach Johannes Paul II benannten Porczynski Galerie am
Plac Jana Paw³a II in Warschau, die feierliche Eröffnung des Internetservices der
katholischen Kirche in Polen statt. Während der Feierlichkeiten fand eine Premiere der
Internetseiten www.opoka.org.pl, wie auch eine
Präsentation der Stiftung und deren Sponsoren statt. Die Festlichkeit wurde von Krzysztof
Zanussi geleitet und mit der Gegenwart von Würdenträgern der katholischen Kirche,
Vertretern der Regierung, des polnischen Parlaments, der Sponsoren, der Europäischen
Union und der Medien, wie auch anderen eingeladenen Gästen beehrt.
Bilder + Jingels der "Opoka"
III. Die aktuelle Situation der "Opoka"-Stiftung
1.Organisatorische Struktur der "Opoka"-Stiftung
Aufsichtsrat:
Bischof Piotr Libera
Bischof Wiktor Skworc
Bischof Jan Tyrawa
Bischof Jan Wieczorek - Vorsitzender
Vorstand
Pfr. dr Józef Kloch - Präsident
Pfr. Tomasz Patoka
Skwer ks. Kard. S. Wyszyñkiego 9
01-015 Warszawa
tel. 022 838-80-20
Diözesankoordinatoren des "Opoka"-Projektes
Zu der Organisationsstruktur der Stiftung gehören Koordinatoren der jeweiligen Diözesen,
die Zugang zu allen kostenlosen Diensten, die unsere Stiftung für die Gesamtheit der
katholischen Kirche vorbereitet hat, ermöglichen.
2. Statut der "Opoka"-Stiftung (Ausschnitte)
I.Allgemeine Bestimmungen
Art.1
1.Die Stiftung "Opoka" (...) wurde durch die polnische Bischofskonferenz ins
Leben gerufen - kraft der Notariatsurkunde vom 16. Juni 1998 (...).
2.Die Stiftung übt ihre Tätigkeit auf den Grundlagen aus, die im Gesetz vom 6 April 1984
über Stiftungen (einheitlicher Text im Amtsblatt von 1991 Nr. 46, Pos. 203 mit späteren
Änderungen), im Gesetz vom 17. Mai 1989 über das Verhältnis vom Staat zur katholischen
Kirche in der Republik Polen (Amtsblatt Nr. 29, Pos. 154 mit späteren Änderungen) und in
diesem Statut, festgelegt sind.
Art. 3
Die Stiftung "Opoka" ist eine juristische Person
Die Ziele und Handlungsweisen der Stiftung
Die Ziele der Stiftung lauten wie folgend:
1.Bearbeiten und Koordinieren der Internettätigkeiten der katholischen Kirche in Polen -
für den lokalen, ganz Polen betreffenden und die Welt umfassenden Gebrauch.
2.Die Verbreitung der wissenschaftlichen Errungenschaften im Bereich der Informatik in den
wissenschaftlichen Kreisen und im Bildungswesen
IV Kostenlose Dienste, die von der Stiftung den Kreisen der
katholischen Kirche geleistet werden
Die "Opoka"-Stiftung bietet kostenlos allen, die mit den Kreisen der
katholischen Kirche in Verbindung stehen (Priestern, Ordensschwestern, Ordensbrüdern,
Bewegungen innerhalb der katholischen Kirche, den in den Ämtern und Einrichtungen der
Kirche tätigen Leihen) folgende Leistungen an:
- Mail-Konten auf den sehr gut gesicherten Servern der Stiftung
- Hilfe beim Redigieren eigener WWW-Seiten
- Beratung beim Kauf von Computern, derer Ausstattung und Software und bei Internetzugangseinrichtung.
- Zugang zu Fachzeitschriften und Fachliteratur
- Beratung hinsichtlich der Kreditgewährung beim Kauf von Computern
Fundacja "Opoka"
Skwer Ks. Kard. Wyszyñskiego 6, pokój 312, 314
01-015 Warszawa
tel.: (22) 838 80 20; fax.: (22) 838 80 22
marketing@opoka.org.pl
V "Opoka" - unser Manschaft
"Opoka" Gliwice
Anna Bajon - Redaktorin
Maciej Górnicki - Redaktor
Grzegorz Kocur - Informatikfachmann
Tomasz W³oczyk - Rechtskonsulent
Bernadeta Wybraniec - Sekretärin
Die Informatikabteilung/Redaktion hat ihren Sitz in Gliwice. Zu ihren Hauptzielen gehört
das Redigieren des Internetservices der Stiftung wie auch das Verwalten des Hauptservers,
d.h. das Einrichten von E-Mail-Konten, die Sicherung von Daten und die Unterstützung beim
Redigieren des Internetservices www.opoka.org.pl. Außerdem leistet die
Informatikabteilung den Projektsmitgliedern Hilfe beim Entwerfen der eigenen WWW-Seiten,
führt eigene Disskusionsgruppen im Internet, knüpft Kontakte und unterzeichnet Verträge
bei Benutzung der Redaktionsmaterialien.
ul.1-go Maja 7
44-100 Gliwice
tel. 032 230-89-44
fax. 032 230-89-42
"Opoka" Tarnów
Pfr. dr Józef Kloch
Danuta Sajdak - Finanzdirektor
Teresa Dzierwa-Direktorassistentin
ul. Moscickiego 12
33-100 Tarnów
tel. 014 626-08-08
fax. 014 627-62-95
"Opoka" Warszawa
Jaroslaw Uczkiewicz - Direktor
Magdalena Kozlowska
Piotr Oblicki - Informatikfachmann
Das Büro befindet sich in Warschau. Die Abteilung beschäftigt sich mit der Realisierung
eines Marketingplanes, dessen Hauptaufgaben im Knüpfen und Erhalt der Kontakte mit
Organisationen von Außerhalb besteht, wie auch der Promotion der Stiftung und des
Internetservices. Die Abteilung leistet zusätzlich Hilfe beim Redigieren des Services.
Skwer ks. Kard. S. Wyszynskiego 9
01-015 Warszawa
tel. 022 838-80-20
fax. 022 838-80-22
